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Am schwierigsten zu deuten, sind die Bodenzeichnungen
am Spürklenberg. Grund hierfür sind die über Jahrzehnte währenden
Abgrabungen von Bausand für die die Baustoffindustrie. Ausführlich
berichtet hierüber Rolf Müller in "Stadtgeschichte Langenfeld (Rhld.)".
Viele der Unternehmungen an Block (der völlig weggebaggert wurde),
Kellerhansberg, Spürklenberg und Wenzelnberg auf Langenfelder Seite der
Leichlinger Sandberge verfügten sogar über einen Gleisanschluss, um die
Bodenschätze abzutranportieren. Insofern sind die hier getätigten
Vermutungen mit großen Unsicherheiten behaftet. Allerdings gibt es
Auffälligkeiten, die nicht so einfach erklärbar sind. Damit zu den
Bildern: |
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Am Spürklenberg findet sich parallel zur Straße Heiderhöfchen eine tiefe
Grube, die nur einen schmalen Eingang aufweist (anders als aufgelassene
Gruben etwa am Wenzelnberg). Der Eingang ist auch nicht zur Straße hin
offen, sondern liegt seitlich etwas versteckt, zumindest ungewöhnlich
für eine Bausandgewinnung.
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Weitere Auffälligkeiten sind die im Hintergrund verlaufenden Wälle, die
eher als Befestigungen gegen den Spürklenberg Sinn machten, denn dass
diese einem Tagebau zugeschrieben werden könnten.
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Die Graben-/Wallanlage oben im Bild verläuft über den
Kamm des Spürklenbergs und könnte eine Feldbahntrasse gewesen sein. Nur
wozu der Aufwand, von der Leichlinger Seite gab es gleichfalls einen
Bahnanschluss?
Ebenso unverständlich erscheint die oben rechts
aufgeschüttete Fläche. Warum sollte man eine ebene Fläche durch eine
Aufschüttung errichten, wenn dies durch eine Abgrabung einfacher zu
erzielen wäre. Ohnehin soll der Sand ja in den Verkauf und nicht an
anderer Stelle wieder auf den Berg geschüttet werden.
Nicht recht nachvollziehbar ist auch der Verlauf
der rechts und in der Reihe unten zu sehenden Graben-/Wallanlage. Hier
ist kein plausibler Grund zu erkennen, etwa einen Gleisanschluss erst
nach Osten zu führen, um an diesen einen nach Westen gerichteten Tagebau
anzuschließen. Allenfalls könnten schwierige Eigentumsverhältnisse eine
Erklärung hierfür bieten, sollten alle Bodenzeichnungen auf den
Sandabbau zurückzuführen sein. Bleiben aber noch immer Aufschüttungen,
die sich an den Tagebauten am Wenzelnberg nicht finden. Was aber sollte
am Spürklenberg geschützt werden? Übrigens spräche nichts gegen die
Annahme, dass die Baustoffindustrie an Stellen fortfuhr, zu graben, an
denen bereits gegraben worden war, wenn auch zu anderen Zwecken.
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