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Presse/Aktuelles |
Nicht Qual der Wahl: Alt oder Kölsch im
Karneval ?
Als Bewohner eines
Städtchens zwischen Köln und Düsseldorf (oder umgekehrt) kennt man Alt
und Kölsch zur Genüge, schließlich führen Ausflugs- und Einkaufswege nicht
selten noch in eines der Brauhäuser der Nachbarstädte. Um
den grundsätzlichen Entscheid vorweg zu nehmen: Alt ist herber und enthält mehr Bitterstoffe (gut für die Verdauung). Dazu ist es
besser geeignet für das Durchspülen der Nieren. Kölsch ist von
wässerigerer Konsistenz (der eine oder andere spricht abwertend von
Maurerpisse), kann aber gegenüber Alt in größerer Menge problemlos vom
Körper verkraftet werden. Und - sofern man zu einem "guten" Kölsch
greift - bereitet es keine Kopfschmerzen. Also lautet die Wahl: Trinke
besser "KÖLSCH" im Karneval. (An dieser Stelle mag über
Selbstverständliches wie ein gutes Frühstück, Essen zwischendurch,
keinen Schnaps und ein wenig Selbstdisziplin nicht gesprochen werden.)
Was aber ist ein
"gutes" Kölsch? Der Bier- und Ortskundige vertraut hier auf die alte
Faustformel: Kein Kölsch mit "S" am Anfang. Also kein Sion, Sester oder
Sünner, denn das sind Biere ausschließlich für Kölschgewohnte Kölner,
vorsichtig formuliert. Ausdrücklich auszunehmen von dieser Regel ist das
ohnehin seltene Schreckenskammer, fängt ja auch mit "Sch" an.
Leverkusener stellen oft eine Regel über "G" auf, also Ganser, Gaffel
oder Gereons, doch schießt hier der Unmut über das eigene "Ganser" übers
Ziel hinaus. Zugegeben kann man mit Ganser sicher gut die Haare
kuren oder sich die Füße waschen, aber Gaffel oder Gereons sind noch
genießbar und mit Garde steht zudem ein ordentliches Kölsch am Start.
Was über Zunft, Rats, Peters, Maximilians oder Dom zu sagen wäre? Es kommt
immer drauf an, liebe Leute, wo man ist und was man kriegt. Und statt
das Pferd vom Schwanz her aufzuzäumen, geht man es besser gleich von
oben her an: Gib Früh oder Mühlen, Päffgen oder Reissdorf ins Glas, denn
die Vier können was! Und sinnvoller Weise sollte es immer zwischendurch
ein Wasser sein, um das Bier nicht gegen den Durst zu trinken. Zudem ist
auf frische Luft statt auf Glimmstengel geschwängerte Luft zu achten,
dann sind Kopfschmerzen selbst mit mehreren Litern Kölsch (über den Tag
verteilt) kein Thema.
Dennoch zum Alt, das
manchem schon allein wegen seiner Schwebstoffe "eine dicke Rübe"
bereitet. Wenn es sich nicht vermeiden lässt, (im Karneval) Alt zu
trinken, sollte in jedem Falle eine längere Rekonvaleszenszeit
eingeplant werden. Hastiges Trinken verbietet sich mit Alt noch mehr als
mit Kölsch und es sollten Wasserpausen eingehalten werden. Zu den Sorten
an sich, greife man zu den Bieren aus den kleinen Privatbrauereien, also
zu Schlüssel, Füchschen, Schumacher oder Üriges, wobei das erste das mildeste, das
letztgenannte das herbste ist. Frankenheim hat inzwischen von Fass zu
Fass eine unterschiedliche Qualität und Schlösser oder Diebels leben
mehr von ihrem einstigen Ruf. Düssel, bis zum zweiten Weltkrieg das
Namensgebende Pendant zum Kölsch, ist mit Untergang der Hirschbrauerei
als Tochter der Monheimer Brauerei vom Markt verschwunden. Darüber
hinaus spielen das malzig, dunkle Wienges wie das hellere, süffige
Gleumes nur in ihrer Herkunftsstadt Krefeld eine bescheidene Rolle.
Ein Wort zu Pilsener
Bieren: "Abends Bit, morgens fit" gilt noch immer uneingeschränkt. Zudem
lässt sich über Krombacher und Veltins nichts Negatives sagen: Die
Urteile reichen von genießbar bis lecker und beide sind unproblematisch.
Warsteiner taucht in der Gastronomie hierzulande häufig gemeinsam mit
Frankenheim auf. Meine Empfehlung: Nach Kölsch fragen, gegebenenfalls
die Kneipe wechseln. In diesem Zusammenhang angemerkt, verwundert es
nicht, dass manches Kölsch gegenüber manchem Pils in der Blindverkostung
zu trumpfen vermag. Denn während die großen Vier aus der Domstadt tatsächlich
geschmackliche Qualitäten aufweisen, taugt anderes nur dazu,
einem Esel ins Ohr gekippt zu werden.
Bezüglich der Braun-
und Schwarzbiere, die hier nur während Bierbörsen zur Verkostung
gelangen, somit für die Karnevalszeit ohne Bedeutung sind, kommt
der Autor dann im Spätsommer 2011 auf die Angelegenheit zurück. Bis
dahin sei um Geduld gebeten, denn die Erinnerung an die Aromen der
vorwiegend ostdeutschen und tschechischen Biere ist inzwischen zu
schwach, um heute über deren Vorzüge zu philosophieren.
(Karnevalsfreitag nach Weiberfastnacht (mit
Kölsch) im Jahre 2011)
Große Ereignisse werfen ihre Schatten
voraus...
Brigitte
Förster und Heinrich Klassen von der KG Postalia werden als Prinzessin
Brigitte I und Prinz Heinrich I das Narrenvolk in die Session 2011/12
führen. Das berichtet die Wochenpost in der Ausgabe vom 5.7.2011 mit
Hinweis auf ungewöhnlich gut informierte karnevalistische Kreise. Da
mutmaßlich vor genau 100 Jahren der erste Karnevalszug durch Langenfeld
ging, organisiert übrigens von den Aehnse Käls, aufgegangen in der KG
Spießratzen 1952, ist der Entscheid für die beiden von historischer
Tragweite. Nimmt man dagegen die offizielle karnevalistische Position
aufgrund des nachgewiesenen ersten närrischen Lindwurms 1913 als die
Geburtsstunde närrischer Straßenumzüge in Langenfeld an, so regieren die
beiden das Narrenvolk immerhin im 99. Jahr (!) nach dem ersten
Rosenmontagszug. Wie dem auch sei, entbieten wir den beiden unseren
karnevalistischen Gruß mit einem dreifachen "Trari-Trara" - "Postalia",
"Rösroth" - "Alaaf" und "Langenfeld" - "Helau". Freuen wir uns auf eine
rattenscharfe Session mit Prinzessin Brigitte sowie unserem
karnevalistischen Nordlicht, Prinz Hein.
... und das gemeine karnevalistische Volk ??
Hat schon mal am
8.7.2011 "trocken" mit einer Hahnenparade anlässlich des portugisischen
Jahres üben können. 65 bemalte Hähne von 2,10 Meter Höhe und 90
Ein-Meter-Hähne zeigte die Parade ohne Kamelle und Strüssjer auf der
Haupt- und Solinger Straße. Hahnenparadeplatz war der Parkplatz vor der
Hauptstelle der Stadtsparkasse. Gedacht wurde übrigens dem Wappenvogel
Portugals, dem "Galo de Barcelo". Dazu die Geschichte, die der
Wochenanzeiger mit Ausgabe vom 8.7.2011 erzählte:
Ein des Silberdiebstahls Beschuldigter
verlangte vor der Hinrichtung noch einmal den Richter zu sprechen.
Dieser aß gerade einen gebratenen Hahn, als ihm der Verurteilte
eröffnete, dieser Hahn würde während der Hinrichtung zum Zeichen seiner
Unschuld vom Teller hüpfen und zu krähen beginnen. Tatsächlich geschah
es, dass der (gebratene) Hahn während der Hinrichtung zu krähen begann.
Da eilte der Richter zum Richtplatz, um die Hinrichtung zu stoppen. Doch
ohne jemandes Zutun hatte sich dort die Schlinge um den Hals des
Verurteilten von selbst gelöst.
Eine schöne Geschichte und eine insgesamt
interessante Veranstaltung. Allerdings trübten lauwarmes Früh aus
Plastikbechern und abgezählt kaltes Sagres aus der Flasche die Freude
bei diesem mutmaßlich einmaligen "Event" (Das Wort "iwent" ist
neudeutsch für Veranstaltung).
Neues Altbier
Da mag sich manch einer
gefragt haben, ja kennt er denn nicht? Doch er kennt sie, die neuen
Sorten aus Düsseldorf, Köln und Langenfeld. Vor etwa einem halben Jahr
besuchte ich das Brauhaus Kürzer in der Düsseldorfer Altstadt. Das dort
gebraute Biier schmeckt nicht schlecht und erinnert mich ein wenig an
das Ehrenfelder Alt aus dem kleinsten Kölner Brauhaus in Köln-Ehrenfeld.
Ehrenfelder Alt wird übrigens von einem Düsseldorfer Braumeister
gebraut, der unter anderem mit dem Helios noch so eine Art naturtrübes
Kölsch ausschenkt, wie einst das Küppers Wieß. Ebenfalls naturtrüb und
dabei ein wenig säuerlich-süffig in Richtung Kölsch schmeckt das
Langenfelder Alt, eine Neukreation aus der "Jungen Stadt an alter
Straße". Es ist damit nach dem Lohmann Bräu (Alt) das zweite Bier aus
Langenfeld und soll, Alt-Kölsch-Bieräquator sei Dank, den Spagat
zwischen Kölsch und Alt schaffen. Für meinen Geschmack die leckerste
Neuschöpfung ist jedoch das Gulasch-Alt aus Oberkassel (Alter Bahnhof,
Belsenplatz), deren naturtrübes Helles dagegen nie zu meinen Favoriten
zählen wird. Allerdings gegen ein dunkles, malziges Neuzeller Schwarzer
Abt kann eh
keines der Biere ankommen (wenn man denn Schwarzbier mag).
Leserbrief zum "Schreibwettbewerb"
(des Wochenanzeigers) um den genagelten Schädel aus Langenfeld
Sehr geehrte Damen und Herren,
mit einiger Verwunderung habe ich zur Kenntnis
nehmen müssen, dass die Vermutungen des den Schädel untersuchenden
Forensikers Dr. Peter Pieper zu dem Objekt mit keinem Wort erwähnt werden.
Der hat bei Vorstellung seiner Ergebnisse zu dem vom Nagel durchbohrten Kopf
klar und deutlich geäußert, dass wir es mutmaßlich mit dem Relikt einer
Hexenverfolgung zu tun haben. Zumindest wäre da doch zu erwarten gewesen,
dass mit dem Start des Schreibwettbewerbs um die Geschichte hinter dem
Schädel auch eine solche, nicht ganz unerhebliche Tatsache angesprochen
worden wäre. Stattdessen wird vorab eine Mär präsentiert, die eine
mutmaßlich junge Adelige als Schwerverbrecherin dastehen lässt, die
natürlich ihren Tod selbst verschuldet und verdient hat.
Meine Herrschaften, es tut mir leid, Ihnen hiermit
einen schlechten journalistischen Stil bescheinigen zu müssen, auch wenn Sie
sich von dem Vorsitzenden des Fördervereins Stadtmuseum, Initiator des
Schreibwettbewerbs und Verzällchen-Tour-Hobbyautor Manfred Stuckmann haben
in die falsche Richtung leiten lassen. Mir ist schon klar, dass eine
Hexenverfolgung nicht in das beschauliche Langenfeld passen will, doch
sollte man sich nicht vor einen Karren spannen lassen, dessen Ziel allein
die Geschichtsklitterung ist.
Wo kämen wir denn hin, wenn wir – wie mutmaßlich im
Falle der jungen, als Hexe hingerichteten Frau – aus jedem Opfer einen Täter
konstruieren, nur damit unsere Stadtgeschichte ohne Makel ist. Vielleicht
haben wir demnächst noch einen Wettbewerb, wie sich die 71 von der Gestapo
getöteten Häftlinge in einer Schlucht des Wenzelnbergs am 13. April 1945
erst gegenseitig umbrachten und dann frecher weise auch noch selbst
verscharrten. Dies alles natürlich nur, um – boshaft – die hiesige
NS-Prominenz in Misskredit zu bringen. Von den 6 Millionen – selbst schuld –
vergasten Juden einmal ganz zu schweigen. Das wäre dann vielleicht ein
Thema für einen dritten Schreibwettbewerb.
Nein, Leute, so läuft das nicht. Es gehört zu den
vornehmsten Pflichten eines Menschen mit Vorbildcharakter, dazu zähle ich
selbstverständlich auch stellvertretende Bürgermeister, sich der Geschichte
zu stellen und klar Position zu beziehen. Wenn es in Langenfeld Menschen
gab, die andere als Ketzer, Hexen oder wie auch immer denunzierten, zum Tode
verurteilten und anschließend den Kopf der Getöteten annagelten, dann haben
wir das zu akzeptieren und insbesondere unseren Kindern diese grausame
Geschichte lehrend zur Kenntnis zu geben. Mit einem wie geplanten
Schreibwettbewerb wird eine solche Zielsetzung jedoch konterkariert.
Und damit meine Ansicht nicht „in Vergessenheit
gerät“, werde ich zudem den WDR informieren. - Mit freundlichen Grüßen
(02/2011)
Frische Bücher
Die Zuteilung der
ISBN-Nummern lässt sich nicht beeinflussen. Man erhält die Nummer
zugeteilt, die "gerade dran" ist. Dazu fiel mir jetzt (11.09.2011) bei
der Titelanmeldung meiner Werke für die Liste lieferbarer Bücher auf,
dass die ISBN-Nr. bei "Die Reise in die Seele", lulu-com Fassung auf 8
endet, die in der 1buch.com Fassung auf 0. Die Grundstrukturen-ISBN
schließt mit einer 4 und die meines neuesten Werks mit einer 1. Sie
werden sich jetzt möglicherweise fragen, was das nun zu bedeuten habe.
Eine wirklich gescheite Antwort kann ich Ihnen dazu auch nicht geben.
Aber einstmals bildeten die Zahlen aus 8, 0, 4 und 1 die Postleitzahl
Langenfelds: 4018 Langenfeld. Das fand ich irgendwie sympathisch.
Meine letzte Info (27.09.2011) an die
deutschsprachige Presse:
Sehr geehrte Damen
und Herren,
die Seele wird im 5. Monat der Schwangerschaft von Gott in den Körper
des Menschen geboren. Vorher ist der Fötus allein von der Mutter
beseelt, die daher (vor Gott) straflos abtreiben darf. Die im ganzen
Körper vorhandene Seele ist zudem der unsterbliche Teil des Menschen.
Sie ist dualer Natur, männlich und weiblich, woraus sich die beiden Wege
Mystik und Schamanentum ableiten. Beide Wege waren bereits den alten
Ägyptern bekannt, denen allerdings wegen ihrer Vielgötterei der klare
Verstand für den richtigen Seelentscheid fehlte (siehe zu Letzterem
auch: Goethe, Faust I + II; Nietzsche, Zarathustra, Der Torweg namens
Augenblick; oder Hesse, Steppenwolf, Magisches Theater). Zu guter Letzt
strebt die von Gott geborene Seele wegen ihrer göttlichen Abkunft wieder
zu Gott zurück, weshalb es erkennbar keine Gesellschaft ohne Religion
gegeben hat. Daraus leitet sich ferner die Notwendigkeit ab, die Seele
zu vervollkommnen, um göttliche Aufnahme zu erfahren.
Das Buch „Die
Reise in die Seele“ zeigt Ihnen die verschiedenen Wege zu den fünf
Stufen der Mystischen Meisterschaft auf, mittels verschiedener
Schlüsselerlebnisse den eigenen Lebensweg zu meistern. Begleitet werden
Sie unter anderen von den Worten großer Dichter und Denker und Sie
erfahren Einblicke in deren Wirken sowie das der Religionsstifter.
In „Grundstrukturen
der Religionen“ wird dann der umgekehrte Weg aus den Religionen auf
die zugrunde liegenden Erkenntnisprozesse beschritten, um die Religionen
als Teil des Gesamtsystems zwischen den Wegen Mystik und Schamanentum
wie den verschiedenen Meisterschaftsstufen zu erläutern. Das Ziel der
Auflösung aller Glaubenslehren wird erreicht.
Märchen und Sagen
und damit die alten Hilfen vor dem Aufkommen der unseligen Psychoanalyse
sind Thema des dritten Werks mit dem Titel „Geschichte im Fokus“.
Es werden deutsche Märchen bis auf die zugrunde liegenden Erlebnisse
aufgeschlüsselt, um diese Hilfen wieder zugänglich zu machen.
Was wollen Sie
mehr? Möchten Sie Ihre Mitmenschen weiterhin von Erkenntnis abschneiden?
Glauben Sie, dass Gott für Sie eine Ausnahme macht und Sie ohne
gereinigte Lichtgestalt und ohne Anstrengung in den Himmel aufgenommen
werden?
Mit freundlichen
Grüßen (Zurück zu den
Büchern)
Endlich: BoD-frei !
Am 30.11.2011, 24 Uhr
läuft mit "Göttliche Erkenntnis" der letzte Titel bei Books on Demand
aus. Das Kapitel ist nun endlich abgeschlossen und ich bin mein eigener
Herr. Da bricht der Jubel von der Schanz'.
Ein Ausblick auf die Session 2012/13
In der
Session 2012/13 werden die Langenfelder Karnevalisten ihres ersten
Karnevalszuges vor rund 100 Jahren gedenken. Dank meiner Erinnerung geht
das denkwürdige Ereignis nicht unter. Tatsächlich könnte sich der Zug
übrigens schon zum 101ten Male jähren, denn der Zeitungsbericht aus dem
Jahre 1913 spricht von einer (wenigstens) zweiten Veranstaltung der
Karnevalsgesellschaft "Aehnse Käls" auf dem Hucklenbruch. Damit
wird ein erster Umzug am Rosenmontag des Jahres 1911 oder 1912
wahrscheinlich. Wegen einer möglichen Pause damals ist es natürlich
nachvollziehbar, dass das Ereignis erst (deshalb ganz sicher mit dem
Zeitungsartikel aus 1913) dann im Jahre 2013 entsprechend gefeiert wird.
Allerdings läge mit dieser Überlegung soeben die 99. Wiederkehr
dieses Ereignisses vor uns, ohne dass der närrischen "99" gedacht würde
(obwohl Brigitte und Hein gemeinsam 111 Jahre alt sind und am 11.11.11
inthronisiert wurden). Aber wat soll'et? Der Karneval wird nachweislich
in Langenfeld bereits seit der Mitte des 19. Jahrhunderts gefeiert,
selbst wenn die Stadt als Ganzes nicht eben zu einer seiner Hochburgen
gerechnet wird. Vielleicht liegt es am Altbier/Kölsch-Äquator, der auf
die alten Dekanatsgrenzen (Norden und Mitte: Neuss, Süden: Deutz)
zurückgeht, dass hier das gemeinsame Feiern aller Stadtteile noch immer
etwas schwer zu fallen scheint. Auf einen solchen tiefen Grund würden im
Übrigen auch die Veedelszüge in Berches und seit 6 Jahren in Reusrath,
dort der Lichterzug, verweisen.
Egal! Erst einmal Hein und Brigitte alles Gute für die Session
2011/12. Zudem viel Erfolg den beiden mit ihrer Karnevalshymne, die Hein
bereits auf dem Gänsemarkt mit wunderbarer Stimme zum Besten gab, und
uns allen viel Spaß in der Session mit Alaaf und Helau.
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