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Exkurs zur Göttin Athene: Athene ist die Tochter des Zeus und war ursprünglich wohl eine friedliche, minoische Hausgöttin. In späterer Zeit wandelte sie sich zur kriegerischen, mykenischen Palastgöttin. In alter Überlieferung (bei Hesiod in Anklang an kleinasiatische Motive) wurde sie von Zeus geboren, nachdem dieser seine Gattin Metis aus Furcht vor einem Sohn verschlang, der ihm hätte gefährlich werden können. In späteren Legenden zeugte Zeus sie ohne Beilager und gebar sie aus seinem Kopf heraus bereits in voller Rüstung, nachdem Hephaistos diesen mit der Axt spaltete. Athene ist die Göttin des Friedens wie des Krieges zugleich. Sie ist noch heute zahlreicher Städte Stadtschützerin, insbesondere die Schutzgöttin Athens. Sie kämpfte gegen die Giganten, stand im Trojanischen Krieg aufseiten der Griechen und in diesem auch einzeln Helden gesondert bei. Sie setzte eine Gerichtsbarkeit ein und schützte damit nicht nur gegen äußere Feinde, sondern bewahrte auch den inneren Frieden. Athene ist zugleich ist die Bewahrerin handwerklicher Kunstfertigkeit, denn sie lehrte die Frauen das Weben, das (Wolle) Spinnen sowie das Töpfern. Den Männern brachte sie das Zimmern bei und lehrte sie die bildenden Künste. Pflug, Ackerbau und den Olivenbaum sollen die Menschen ihr zudem verdanken. Überdies ist sie die Schutzgöttin der Heilkunst wie der Musiker und brachte als letztere den Menschen die Flöte. Platon galt sie als Göttin, die mit Hephaistos den Menschen die Kultur brachte und ihnen den Sinn für Ordnung und Stadtwesen schenkte. Dennoch war sie keine mütterliche Göttin, sondern ging, so die alten Berichte, kein Liebesverhältnis ein. (Informationsquelle: Brockhaus) Zur Heim-Seite: Zurück
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