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Langenfeld, eine Stadt mit ca. 60.000
Einwohnern, liegt an der so genannten "Rheinschiene" zwischen Köln und Düsseldorf. Zwei
Bundesstraßen, drei Bundesautobahnen sowie zwei Nord-Süd-Verbindungen der
Bahn durchqueren das Gebiet der Stadt, die sich daher zurecht als "Nabel des
Rheinlandes" bezeichnet. Wie viele meiner Mitbürger wohne ich (trotzdem)
gerne hier, weil die selbsternannte "Stadt im Grünen" noch einige Wald- und
Ackerflächen besitzt und das kulturelle Angebot der Region immens ist. Zudem
ist der Rhein mit seinen Uferwegen nicht fern und bietet ideale
Radfahrstrecken. Rund um das Rathaus ist weiterhin in den letzten Jahren ein
echtes Stadtzentrum entstanden, sodass die Stadt nunmehr auch gegenüber den
umliegenden Städten an verlorenem Boden wettmachen konnte. Es bleibt zu
hoffen, dass sie mit Augenmaß weiterentwickelt wird, obwohl der
Flächenverbrauch für neue Wohnquartiere, Geschäfte, Gewerbe und Industrie
inzwischen sehr enorm ist.
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Sehenswert ist das Stadtmuseum,
in dem neben Exponaten aus
Langenfeld wechselnde Künstler - oder Themenausstellungen zu bestaunen sind.
Mangels historischen Stadtzentrums sind ferner unsere mittelalterlichen Burgen, mittels
Fahrrad und per Pedes gut zu erkunden, erwähnenswert . Besonders herauszustellen
sind hier die Motte Schwanenmühle sowie
deren Nachfolgerin, die Wasserburg Haus Graven,
zwischen denen noch heute ein Fluchttunnel bestehen soll. Aber auch
Sportliche kommen in allen möglichen Vereinen auf Ihre Kosten. Hervorgehoben
werden gerne: Badminton, Baseball, Football, Golfen, Reiten/Fahren,
Segelfliegen, Wasserski laufen sowie fast die gesamte Palette des Sports mehr.
Beim Thema Reiten zu erwähnen, ist natürlich die Landesreit- und Fahrschule
an Gut Langfort, welches ebenfalls
mutmaßlich auf eine Motte zurückgeht.
Der Bereich Gastronomie punktet mit chinesischer, deutscher, französischer,
griechischer, italienischer, kroatischer, spanischer und türkischer Küche.
Auch MC-D und BK sind an der Stadtgrenze zu Monheim-Baumberg vertreten.
Dagegen sieht es in der reinen Kneipenszene sehr mau aus. Gründe sind
einerseits Köln und Düsseldorf mit ihren Altstädten, natürlich die sinkenden
Realeinkommen aber auch eine rigide Politik gegenüber innovativen
Gastronomiebetrieben sowie die zu vermutend nicht unfreiwillig damit
einhergehende Unterstützung der Vereine mit ihren Festen. Dennoch ist das
älteste Gasthaus am Ort herauszustellen (allerdings nicht mehr im
ursprünglichen Gebäude), das Zollhaus nämlich, in dem häufig Live-Musik der
Richtungen Rock und Blues geboten wird. Auch die Rockkneipe "Flohmarkt", obwohl nur noch ein Schatten alter
Zeiten, andererseits dafür irgendwo mit der Zeit gegangen, bleibt erwähnenswert. Daneben können einige Brauhäuser
(Richrather Hof, Reusrather Schützenhof, Falken-Brauhaus, Ritter) besucht
werden sowie das "Haus Arndt", das neben guter Küche in einer
kleinen Schwemme auch irisches Bier anbietet. Daneben kann - und dies auch
nur im Sommer - noch der
Biergarten der "Schwanenmühle" als Anlaufziel gelten.
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Feste waren bereits angesprochen und es gibt sie, natürlich von jedem Verein
und jedem Verband, alles Wählerinnen und Wähler, deren Hobby es durch das
"Trinken für einen guten Vereinszweck" zu unterstützen gilt. Manche dieser
Feste sind gar nicht mal übel, dennoch zöge man eine gute Gastronomieszene
den meist auf die Sommermonate beschränkten Festivitäten vor. Besonders
gefallen mir dennoch das Schürreskarrrennen der Kirmesjonge in Berghausen
sowie das Schoppenfest in der City, letzteres wäre mir allerdings
zurückverlegt in
die Schoppengasse lieber. Dennoch, wenn Sie die Stadt Langenfeld kennen
lernen wollen, legen Sie Ihren Besuch am Besten in den September und
besuchen Sie eines der genannten Feste. Und damit sie "nicht völlig
ahnungslos in der Stadt aufschlagen",
sei Ihnen noch meine
Sicht der Stadtgeschichte mit auf den Weg gegeben, zu finden unter dem Titel "Von
Zeiten und Menschen".
Für Freunde mittelalterlicher Bodenstrukturen - aber das brauche ich
sicher gegenüber interessierten Laien kaum herauszustellen - wählt man natürlich
die Wintermonate für den Besuch, da sich aufgrund fehlender Belaubung in
dieser Zeit mehr erkennen lässt.
Nur
ein
selbsternannter "Fachmann für Motten" in Langenfeld und sein Kollege, ein
Spezialist für Raketenabschussrampen und Bunker aus dem zweiten Weltkrieg,
bereisten bisher die Wälder in den Sommermonaten.
Abschließend zu meiner Person:
Geboren wurde ich am 15.5.1960 in Langenfeld, zwei Tage später in St.
Martinus in Richrath getauft, heute "Konfessionslos" (so im Amtsdeutsch),
doch nicht "Gottlos". Trotz des Namenspatrons
Nikolaus leitet sich mein Spitzname "Pepe" von Peter Peters ab.
Aufgrund meiner Ausbildung mit Abitur, Jura- und BWL-Studium beschäftigt
mich heute die Versicherungswirtschaft. Eine weit darüber hinaus gehende
seelische Bildung mit umfassender Fortbildung ließ sich allerdings noch
nicht in einen Beruf umsetzen.
Zur Sage kam ich übrigens durch Erzählungen meiner Mutter sowie eines
inzwischen verstorbenen Onkels, die
mir größtenteils die Örtlichkeiten zeigten. Einige Bodenstrukturen fand
ich auch durch systematische Suche selbst. Die Beschäftigung mit den
Überlieferungen hielt zudem mein schriftstellerisches Interesse
wach, sodass ich durchaus konstatieren darf, dass es ohne die Sage(n)
heute nicht viel aus meiner Feder gäbe. Dazu mag nicht verschwiegen
sein, dass anfänglich sehr persönliche Gründe mit eine Rolle spielten,
das Rätsel zu lösen. Spannend war für mich zudem die Beschäftigung
mit dem Nibelungenlied. Interessantes hierzu lesen Sie auf einer "Sagensonderseite". |