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Nebenstehend zunächst
ein Bild der frisch sanierten Dückeburg,
deren Name möglicherweise vom mittelhochdeutschen "dugen", was "drücken,
schieben" bedeutet, abgeleitet werden kann. Sie ist in jedem Fall
Nachfolgerin der Blockbachmotte und mutmaßlich Nachfolgerin der
Möckenburg-Motte.
Nachdem die Burg 1795 abbrandte, wurde sie als Hofanlage auf den alten
Mauern wieder aufgebaut. Nach den umfangreichen und mehrere Jahre
dauernden Sanierungsarbeiten präsentiert sie sich wieder in alten Glanz.
Ein Foto der Rückseite mit Wehrmauer und Turm befindet sich auf der
Seite "Zu Stadt und Autor". |

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Von der Blockbachmotte ist nur noch der
Turmhügel erhalten und auch nur von der Bahndammseite aus, gut auszumachen.
Solche Bodenstrukturen vergangener Burgen nennt der Fachmann übrigens
"Burgstall", in der Mehrzahl "Burgställe". Die
ursprünglich zwei Vorburgen sind heute kaum noch zu erkennen. Auch fällt die
Anlage heutzutage öfter trocken, da inzwischen wegen Eisenbahn- und
Autobahnbaus die Bachläufe vertieft und umgelegt wurden. Sie ist die
kleinste Anlage, dürfte kaum mehr als ein größeres Gehöft abgegeben
haben, ist aber als Bodendenkmal eingetragen und insoweit geschützt.
Zum einem Fund dort in den 1950er Jahren und zur möglichen Geschichte
des Objektes, hier die Geschichte einer
Marienfigur
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Weniger bekannt ist ein Burgstall am gleichen Bahndamm weiter südlich,
wohl die Vorburg einer ehemaligen Motte. Diese, in der Regel deutlich
größere und die Hauptburg schützende Anlage, wurde übrigens nach einer
Begehung des Landesamtes für Bodendenkmalpflege zu einer Wasserbaumaßnahme des 18. Jahrhundert
erklärt.
Ihrem einzigen, einstigen Zuweg gegenüber befinden sich Reste eines
ursprünglich nicht dieser Burg zuzurechnenden
Turmbauwerks, vergleichbar etwa der Lütjenburg (siehe auch unter "Links"). Die versunkene Hauptburg
(durch womöglich drückendes Wasser eines mittels Baums aufgestauten
Bachs), die weitere Besiedlung
(Blockbachmotte) fast am gleichen Ort, die Namensgebung "Dückeburg"
der steinernen Nachfolgerin beider Burgen sowie eben jener weitere
Turmhügel gegenüber der mutmaßlich einst abgesoffenen Burg (erste
Zuflucht der Überlebenden nach der Katastrophe) lassen jedoch
den Schluss zu, es hier mit der Burg der Sage zu tun zu haben, zumal an
diese Bodenstrukturen in der mündlichen Tradition auch das Schicksal der Frau geknüpft wird.
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Zur Geschichte der
Möckenburg
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Letzte und älteste der Anlagen im Moor ist eine fast eingeebnete, von
mir früher als
Turmhügelburg identifizierte Anlage, die von den Fachleuten als "Ringwallanlage undatiert"
bezeichnet wird. Beides dürfte zutreffen, denn ich vermute neuerdings eine in eine
ehemalige (germanische) Ringwallanlage hinein gebaute Motte. In dieses
Bild
passen könnte auch die ursprünglich von Baron von Galera vertretene Auffassung,
das heutige Langenfeld könnte einst Teil einer
Markgrafschaft gewesen sein. Doch lassen wir den Gelehrtenstreit darüber dahinstehen.
Die Grafik links jedenfalls zeigt das fragliche Gebiet mit dem noch
heute erkennbaren früheren Bachlauf, dem heutigen Galkhauser Bach sowie
einstigen Zu- und Abflusskanälen. Diese Burg
wurde nach meinem Dafürhalten absichtlich versenkt und unzugänglich gemacht. Sie musste
zudem erst durch einen neuen Zuweg (von rechts oben) wieder begehbar gemacht werden.
Diese könnte daher der einstige Lagerort des Goldes gewesen sein, bis ihn Männer der
Kirche bargen und nach Köln verbrachten.
Zur Geschichte der
Virneburg
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