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Vom großen Geschichts-Projekt |
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Als ich um 2003 herum bei "meinem alten Verlag" telefonisch auf die Trilogie aus "Mein Weg", "Die Mystik" und "Die Sage" zu sprechen kam, meinte mein Gegenüber frech, dass es sich vielleicht um eine kleine Reihe handeln möge, keinesfalls aber um eine Trilogie. Da ich keine Lust verspürte, mit diesem Ignoranten über meine Ziele und meine Aufgaben zu sprechen, ließ ich seine Behauptung unwidersprochen. Gleichwohl war selbst die Stadtgeschichte Langenfeld (sowie meine diesbezügliche Arbeit bei Wikipedia) ebenfalls nur ein weiterer kleiner (Übungs-) Baustein für ein am Ende großes Projekt. Zur Lokalgeschichte sei überdies angemerkt, dass sie mein gesamtes schriftstellerisches Interesse wach hielt, weil sich gerade in diesem Bereich immer wieder reizvolle Aufgabenstellungen boten. Inzwischen ist in jenem Bereich mit Langenfeld - Ritter Pitters illustrierte Stadtgeschichte mit der "Sage vom versunkenen Schloss" ein viertes Werk ganz aus meiner Feder entstanden. Doch zum Wesentlichen zurück: Wie dem kundigen Leser bekannt sein dürfte, beschritt ich zwei Auflösungswege, nämlich den in "Mein Weg/Die Reise" gerichtet auf die Hohe Meisterschaft/Rätselmeisterschaft sowie den in "Die Sage" gerichtet auf die Mittlere Meisterschaft (1. Grades). Damit verfügten bereits meine beiden ersten Werke 1999/2000 über einen inneren Zusammenhang, den mein einstiger "Geschäftspartner" nicht zu erkennen vermochte. Mit "Die Mystik" bzw. im Folgenden den "Grundstrukturen der Religionen" erwuchs zudem aus beiden Wegen ein echtes drittes Themenfeld, nämlich die Auseinandersetzung mit Religionsstiftern sowie Dichtern und Denkern. Gleichzeitig wirkten mit jeder Überarbeitung die gewonnenen Erkenntnisse auf die verwandten Themen der Trilogie zurück und hatten weitere Analysen zur Folge. Eine solche sich wiederholende Bearbeitung unter Einbeziehung immer verfeinerter und erweiterter Überlegungen bezeichnete schon Friedrich Nietzsche im "Zarathustra" als ein "Über-sich-Hinausbauen".
Damit zur Trilogie: Als erstes fertiges
Projekt (2009/10) ist "Die Reise in die Seele" herauszuheben. Das Werk
beschäftigt sich mit der
Vervollkommnung der Seele auf verschiedenen Auflösungswegen. Es ist
damit zugleich
gerichtet auf den Erwerb des Wissen um die eigene himmlische Aufnahme. Daneben werden Forderungen aufgrund
dieses notwendigen Strebens formuliert sowie persönliche und politische Handlungsanleitungen geboten.
Damit geht es neben dem eigenen (seelischen) "Fortkommen"
zugleich um
Grundforderungen an eine humanere Gesellschaft. Mit der exemplarischen
Darstellung einiger Religionsstifter sowie ausgesuchter Dichter und
Denker nimmt das Buch zudem den zweiten Themenkomplex der Trilogie in Ansätzen
vorweg. Allerdings bleibt der Schwerpunkt die Verarbeitung
persönlicher Lebensgeschichte.
Abgeschlossen wurde
das Projekt inzwischen durch ein "Best-Of"- Arbeitsbuch mit dem
Titel "Kurze 15 (Fuffzehn)". Mithilfe meiner wichtigsten Texte aus der Trilogie
wird über deren Inhalt hinaus eine größere Bedeutung enthüllt:
Die Akteure in Goethes "Das Märchen" werden darin historischen
Personen zugeordnet und das Rätsel hinter der (Menschheits-)
Geschichte gelüftet. Was zu Goethes Zeit noch nicht möglich war
(weshalb ihm sogar selbst nichts Anderes übrig blieb, als sich
in Schweigen zu hüllen), gelingt heute, weil etwa der eiserne
König inzwischen seine Schriften hinterließ oder aber der "Alte
mit der Laterne" die Wände des unterirdischen Tempels erhellte.
Meine Schriften enttarnen zudem die Schlange oder auch die
Doppelbedeutung der Irrlichter und sie zeigen auf, um welch
giftigen Fluss es sich handelt, warum man darin ganz eintauchen
sollte anstatt nur die Hand hinein zu halten (oder vom Gucken zu
erblinden) usw.
Fassen wir damit noch
einmal zusammen,
ging es von Beginn an um
Jedermanns persönliche Lebensgeschichte, nämlich die "Knotenpunkte des
Lebens" und deren Auflösung mit dem Ziel
göttlicher Aufnahme. Erfordernisse an jeden Einzelnen und
Forderungen an die Gesellschaft traten dazu in den Fokus. Eine große Untersuchung
religiöser Lehren schloss sich an. Zu guter Letzt mussten mündliche
Überlieferungen aller Art zugänglich gemacht werden, um weitere
Möglichkeiten zur Entfaltung aufzuschließen. Bliebe nunmehr, ein
mögliches göttliches Wirken (als Handlung, Duldung
oder Unterlassung) aufzuspüren, eine insgesamt gewaltige Aufgabe. In
diesem Rahmen übrigens stellte sich die "Stadtgeschichte Langenfeld" als
reines Nebenprodukt des großen Geschichtsprojektes dar. |