Vom großen Geschichts-Projekt
von Claus-Peter Peters

 

 


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Presse/Aktuelles

 

 

Die Trilogie im Bild: "Die Reise", "Grundstrukturen Religionen" und "Geschichte im Fokus"

 

 

Für eine fernere Zukunft geplant, kein aktuelles Projekt!

 

 

 

 

 

 

 

Als ich um 2003 herum bei "meinem alten Verlag" telefonisch auf die Trilogie aus "Mein Weg", "Die Mystik" und "Die Sage" zu sprechen kam, meinte mein Gegenüber frech, dass es sich vielleicht um eine kleine Reihe handeln möge, keinesfalls aber um eine Trilogie. Da ich keine Lust verspürte, mit diesem Ignoranten über meine Ziele und meine Aufgaben zu sprechen, ließ ich seine Behauptung unwidersprochen. Gleichwohl war selbst die Stadtgeschichte Langenfeld (sowie meine diesbezügliche Arbeit bei Wikipedia) ebenfalls nur ein weiterer kleiner (Übungs-) Baustein für ein am Ende großes Projekt. Zur Lokalgeschichte sei überdies angemerkt, dass sie mein gesamtes schriftstellerisches Interesse wach hielt, weil sich gerade in diesem Bereich immer wieder reizvolle Aufgabenstellungen boten. Inzwischen ist in jenem Bereich mit Langenfeld - Ritter Pitters illustrierte Stadtgeschichte mit der "Sage vom versunkenen Schloss" ein viertes Werk ganz aus meiner Feder entstanden. Doch zum Wesentlichen zurück:

Wie dem kundigen Leser bekannt sein dürfte, beschritt ich zwei Auflösungswege, nämlich den in "Mein Weg/Die Reise" gerichtet auf die Hohe Meisterschaft/Rätselmeisterschaft sowie den in "Die Sage" gerichtet auf die Mittlere Meisterschaft (1. Grades). Damit verfügten bereits meine beiden ersten Werke 1999/2000 über einen inneren Zusammenhang, den mein einstiger "Geschäftspartner" nicht zu erkennen vermochte. Mit "Die Mystik" bzw. im Folgenden den "Grundstrukturen der Religionen" erwuchs zudem aus beiden Wegen ein echtes drittes Themenfeld, nämlich die Auseinandersetzung mit Religionsstiftern sowie Dichtern und Denkern. Gleichzeitig wirkten mit jeder Überarbeitung die gewonnenen Erkenntnisse auf die verwandten Themen der Trilogie zurück und hatten weitere Analysen zur Folge. Eine solche sich wiederholende Bearbeitung unter Einbeziehung immer verfeinerter und erweiterter Überlegungen bezeichnete schon Friedrich Nietzsche im "Zarathustra" als ein "Über-sich-Hinausbauen".

Damit zur Trilogie: Als erstes fertiges Projekt (2009/10) ist "Die Reise in die Seele" herauszuheben. Das Werk beschäftigt sich mit der Vervollkommnung der Seele auf verschiedenen Auflösungswegen. Es ist damit zugleich gerichtet auf den Erwerb des Wissen um die eigene himmlische Aufnahme. Daneben werden Forderungen aufgrund dieses notwendigen Strebens formuliert sowie persönliche und politische Handlungsanleitungen geboten. Damit geht es neben dem eigenen (seelischen) "Fortkommen" zugleich um Grundforderungen an eine humanere Gesellschaft. Mit der exemplarischen Darstellung einiger Religionsstifter sowie ausgesuchter Dichter und Denker nimmt das Buch zudem den zweiten Themenkomplex der Trilogie in Ansätzen vorweg. Allerdings bleibt der Schwerpunkt die Verarbeitung persönlicher Lebensgeschichte.
 
Dem hinzugestellt wurde mit den "Grundstrukturen der Religionen" (2011) eine vertiefte Annäherung an die Religionsstifter, wie schon aus "Die Reise" gewohnt, zum Teil in Form von Psychogrammen. Die meisten weiteren Religionen werden - auch ohne bekannt gewordene Stifterpersönlichkeiten - in der gleichen Weise anhand ihrer Lehren auf die mutmaßlich zugrunde liegenden Erkenntnisprozesse zurückgeführt. Daneben wird dargestellt, wie rein persönliche Inneneinsichten aus außersinnlichen Auflösungsprozessen um Schlüsselerlebnisse aller Art in Religionen umgewandelt wurden. Zitate von Dichtern und Denkern, dazu Überlegungen zu deren Wirken sowie Informationen aus der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, runden diesen Teil ab.

Daneben vervollständigt mit der Besprechung von Märchen und Sagen, ferner Offenbarungen sowie Ausflügen in die Kulturgeschichte, ein drittes Werk die Trilogie: In "Geschichte im Fokus" geht es erneut um persönliche Einsichten und deren Umsetzung, hier allerdings um die historischen Ansätze und Vorgehensweisen unserer Altvorderen. Dabei werden schamanische Märchen verschiedener Stufen sowie Märchen zu allen Stufen zur Mystischen Meisterschaft vorgestellt und besprochen. Wiederum wird der
Bogen gespannt von persönlicher Lebensgeschichte bis hinein in die Weltgeschichte. Größte Überraschung bei der Ausarbeitung war für mich die Entdeckung, dass bereits sämtliche Auflösungswege von "einfachen Menschen aus Deutschland" in mündliche Überlieferungen umgesetzt worden waren. So hatte mancher Bauer in alter Zeit "mehr an Weisheit drauf, mehr Grips im Kasten" als die meisten Religionsstifter. Ein echter Knüller!
 

Reich bebilderte Stadtgeschichte im Format DIN A 4, Veröffentlichung derzeit in VorbereitungDIN A 4

Ein Buch zunächst nur für mich: Das "Best-Of"-Arbeitsbuch mit Bezug zu Goethes MärchenDIN A 5

   

Abgeschlossen wurde das Projekt inzwischen durch ein "Best-Of"- Arbeitsbuch mit dem Titel "Kurze 15 (Fuffzehn)". Mithilfe meiner wichtigsten Texte aus der Trilogie wird über deren Inhalt hinaus eine größere Bedeutung enthüllt: Die Akteure in Goethes "Das Märchen" werden darin historischen Personen zugeordnet und das Rätsel hinter der (Menschheits-) Geschichte gelüftet. Was zu Goethes Zeit noch nicht möglich war (weshalb ihm sogar selbst nichts Anderes übrig blieb, als sich in Schweigen zu hüllen), gelingt heute, weil etwa der eiserne König inzwischen seine Schriften hinterließ oder aber der "Alte mit der Laterne" die Wände des unterirdischen Tempels erhellte. Meine Schriften enttarnen zudem die Schlange oder auch die Doppelbedeutung der Irrlichter und sie zeigen auf, um welch giftigen Fluss es sich handelt, warum man darin ganz eintauchen sollte anstatt nur die Hand hinein zu halten (oder vom Gucken zu erblinden) usw.  

In einer ferneren Zukunft, wenn ich dann noch die Lust zu diesem Werk verspüre, sollen Naturereignisse (Klima, Katastrophen) auf die Entwicklung der Evolution und der Zivilisation untersucht werden. Lebensgeschichten und deren mögliche Wechselwirkung auf die Weltgeschichte sind das Thema und zwar in den Forschungsfeldern Religion, Philosophie, Politik, Wirtschaft, Forschung, Technik, Literatur und Kunst. Es müsste der Nachweis geführt werden, ob sich durch Schicksalsschläge angestoßen, ein Einfluss auf Entdeckungen, Entscheidungen oder allgemein das Handeln erkennen lässt. Hinsichtlich der Religionsstifter dürfte ein solcher Nachweis noch recht unproblematisch zu führen sein. Wie aber steht es mit Politikern, Forschern, Künstlern? Finden sich darüber hinaus Indizien für einen "göttlichen Masterplan"? Klar dürfte sein, dass sich ein solcher allenfalls für die Vergangenheit aufzeigen ließe, keineswegs jedoch verlässliche Aussagen für die Zukunft getroffen werden könnten.

Fassen wir damit noch einmal zusammen, ging es von Beginn an um Jedermanns persönliche Lebensgeschichte, nämlich die "Knotenpunkte des Lebens" und deren Auflösung mit dem Ziel göttlicher Aufnahme. Erfordernisse an jeden Einzelnen und Forderungen an die Gesellschaft traten dazu in den Fokus. Eine große Untersuchung religiöser Lehren schloss sich an. Zu guter Letzt mussten mündliche Überlieferungen aller Art zugänglich gemacht werden, um weitere Möglichkeiten zur Entfaltung aufzuschließen. Bliebe nunmehr, ein mögliches göttliches Wirken (als Handlung, Duldung oder Unterlassung) aufzuspüren, eine insgesamt gewaltige Aufgabe. In diesem Rahmen übrigens stellte sich die "Stadtgeschichte Langenfeld" als reines Nebenprodukt des großen Geschichtsprojektes dar.

Schlussbemerkung in eigener Sache: Da die Trilogie ("Die Welt im Fokus" läuft für mich außer der Reihe) neben der Erwerbsarbeit entstand, musste ich deren Umfang begrenzen. Zudem galt es, eine allgemein verständliche und keine wissenschaftliche Ausarbeitung vorzulegen. Nach den "Grundstrukturen der Religionen" und nachfolgend dem "Tanz auf den Gräbern der Stifter" mit den besprochenen Märchen und Sagen in "Geschichte im Fokus" mag die Wissenschaft daher den Abgesang auf die Glaubenslehren verfassen. Mir bleibt dann als letztes Themenfeld "Die Welt" (wäre schließlich auch mehr als genug).
 
 

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