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Zunächst mit 26/31 Lemmas aus der Taufe gehoben und dann wegen des Zuspruchs...

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

...auf 55 Lemmas erweitert. Das blaue Einzelexemplar halte ich wegen Auswahl und Aufbau für mein "Meisterstück".

 

Viele treue Leser von ritter-pitter.de mögen sich die Frage gestellt haben, warum im Sommer 2009 hier so wenig Neues zu erfahren war. Ein anderweitiges Projekt mit vielen Texten und Fotos war ins Netz zu bringen, natürlich erneut zum Thema Langenfeld. Ich hielt es für meine weitere Aufgabe, neben der Mystik eine kostenfreie Informationsmöglichkeit zum Thema Stadtgeschichte zu schaffen. Daneben war damit der Nachweis zu erbringen, dass bekannte Geschichte und hier vermutete Ereignisse nicht im Widerspruch zueinander stehen. Besonderer Dank gilt im Übrigen von meiner Seite zwei ungenannt bleiben wollenden Benutzern für ihre Hilfe bei diesem Großprojekt. Allerdings wurde ich gebeten, die Personenidentität gewisser Rittersleute nicht allzu sehr publik zu machen, keine leichte Aufgabe, wenn man für seine Leistungen von rund herum anerkennendes Schulterklopfen erntet. Doch zu den Themen:

Die Schmankerl

Die "Reise des roten Punktes"

Um Sie ein bisschen auf den Geschmack zu bringen, bitte ich Sie, die Steuerungstaste links oben auf Ihrem Bildschirm für eine Präsentation zu nutzen, die nur von hier aus funktioniert. Um nämlich die "Reise des roten Punktes" auf der Karte der Stadt und damit die Route des Mauspfades in Langenfeld, einer möglicherweise schon bronzezeitlichen Handelsroute durch das Rheinland, nachvollziehen zu können, müssen Sie mit der Steuerung immer wieder auf diese Seite zurückspringen. Um also in den vollen Genuss des wandernden Punktes zu gelangen, muss einmal auf den zweiten Browser verzichtet werden mit dem sonst ein Fenster - wie etwa zum Mauspfad - aufgemacht und aufgezogen werden kann. Damit genug der Vorrede, wir starten im Süden am Neuburger Hof, kommen nach Schnepprath und Hausingen. Von dort geht es über die B 8 zum Hagelkreuz, dann über Galkhausen und die Talstraße zum Hucklenbruch, danach zum Ganspohl. Durch Immigrath nehmen wir die Richrather Straße über den Steinrausch nach Richrath, wo hinter dem Zollhaus der Mauspfad nach Hilden (Lehmkuhle) führt.  

Wir klären einen "Mord" auf

Beginnen wir auf der Langenfeld Seite und folgen dem Link zum "Genagelten Schädel aus Langenfeld" im vierten Absatz zur "Vor- und Frühgeschichte" (natürlich zeitlich nicht ganz zutreffend zugeordnet), so gelangen wir zur Geschichte dieses Totenkopfes auf einer Stadtteilseite. Im letzten Absatz des Berichtes - fast gegen Ende - findet sich dann ein Link in die Ortslage, in der die Frau als Hexe einst geköpft wurde. Hier ist zu erfahren, welche "Welten" dort damals aufeinander prallten. 

Von der sehr traurigen Geschichte politischer Morde ist auf der Seite zum Wenzelnberg die Rede.

Von Ausgrabungen und Ergebnissen

Zu den archäologischen Untersuchungen der letzten Jahre in Langenfeld und den daraus gewonnenen Erkenntnissen sei Ihnen die Lektüre zur Kirchenwüstung St. Barbara, zu St. Martinus (Richrath) und zur Endung "-rath" besonders empfohlen. Nicht vergessen sei auch Langenfelds erstmals urkundlich erwähnter Stadtteil Neurath. 

Zur Wirtschaftsgeschichte

Die Entwicklung der Wirtschaft in Langenfeld verlief weitestgehend parallel zu der Entwicklung in weiten Teilen Deutschlands, insbesondere auch der des Rheinlandes. Von dem Beginn mit Wald- und Landwirtschaft, den ersten Webereien, der frühen Industrialisierung bis hin zum heutigen Industriegebiet Ost erzählt die Seite Hardt. Eine besondere Bedeutung kam hier des Weiteren der Heimarbeit für die Solinger Schneidwarenindustrie zu. Hierauf verweist das Lemma zum Kotten des Schalenschneiders.

Von der Land- und Gärtnereiwirtschaft, von Kleinbetrieben sowie vom Strukturwandel zu wenigen Großbetrieben mit hohem Kapitaleinsatz berichtet das Lemma zum Wasserturm Berghausen. Von der Ausbeutung der wenigen Bodenschätze erfahren wir etwas auf der Seite zu den Leichlinger Sandbergen. Einen letzten Rest der alten Natur des Stadtgebietes bezeugt dagegen das Lemma zum Further Moor.

Zu den Sage(n) vom versunkenen Schloss

Auch die Sage(n) kommen selbstverständlich nicht zu kurz. Der geneigte Leser mag sich mit folgenden Lemmas informieren: Hapelrath, Galkhauser Bach, Motte Flachenhof, Dückeburg, Virneburg, Gladbach und erneut den Leichlinger Sandbergen. Verschweigen wir an dieser Stelle nicht die Motte Schwanenmühle sowie die Wasserburg Haus Graven, selbst wenn diese beiden nicht viel mit der Geschichte um das versunkene Schloss zu tun haben.

Lesen Sie zudem die Stadtteilseiten etwa zu Richrath und Reusrath, welche einst erst die Gemeinde Richrath-Reusrath bildeten, aus der später die heutige Stadt Langenfeld hervorgegangen ist. Oder finden Sie Gefallen an historischen Gebäuden wie dem Haus Wagner oder dem Haus Arndt. Vielleicht sieht man sich dort mal auf ein Bierchen.

Nutzen Sie bitte gleichfalls die Hyperlinks innerhalb der Wikipedia-Texte zu weitergehenden Informationen aus allen Wissensbereichen. Und wenn Sie selbst Ihren Mitmenschen etwas erklären, ihnen etwas beibringen oder einfach diese nur an ihrem profunden Wissen teilhaben lassen möchten, seien Sie um Ihre Mitarbeit gebeten. Denn Wikipedia ist - sieht man von einigen Hirnverbrannten ab - im Grunde eine tolle Sache.

Hintergrundinformationen zum Werdegang des Projektes

Begonnen hatte ich das Projekt im letzten Jahr mit der Überarbeitung des Lemmas zu Langenfeld. Der schwache Auftritt der Stadt in der Internet-Enzyklopädie Wikipedia gefiel mir nicht, denn die ist inzwischen zu einer bedeutenden Informationsquelle geworden. So überarbeitete ich die Langenfeld-Seite und schrieb dazu die Ortsteilseite über Richrath. Danach kam die Geschichte erst einmal wegen eigener Internet-Projekte zum Erliegen. Wie dann nicht anders zu erwarten, nahm aber niemand meine Arbeit auf, sondern es blieb bei diesem Stückwerk. Deshalb habe ich von Anfang Juni bis Anfang September in jeder freien Minute 27 Lemmas (Lexikon-Artikel) über Bau- und Bodendenkmäler, 26 Lemmas über Stadtteile und Ortslagen verfasst, dazu noch einige Sonderseiten, so zum Schalenschneider, zur Pferdebestattung, zum Mauspfad oder auch zu Orten auf die Endung „-rath“. Für mich ist das Projekt abgeschlossen und es findet sich in Wikipedia nunmehr kostenfrei abrufbar, sofern meine Arbeit nicht zerstört wird, (seit 08/10 jetzt auch auf dieser Website:) Stadtgeschichte aus einem Guss. 

So erfährt man nun etwa von archäologischen Funden am Rosendahlsberg, die von der Altsteinzeit bis in die Völkerwanderungszeit reichten, oder auch von den Grabungen an den Kirchen in Richrath und Reusrath. Langenfeld ist übrigens schon seit der Steinzeit, also seit mutmaßlich etwa 500.000 Jahren besiedelt. Zum Logo-L der Aktion „Wir in Langenfeld“ würde ich deshalb formulieren: „Ich wohne gerne in Langenfeld, wie hier schon seit 500.000 Jahren gerne Menschen wohnen.“ Daneben waren eine Vielzahl historischer Bauwerke zu beschreiben, angefangen mit dem Kirchturm von St. Martin aus dem zehnten Jahrhundert. Wussten Sie übrigens, dass die älteste Kneipe Langenfelds das Zollhaus ist? Es wird erstmals urkundlich 1415 erwähnt und war eine Art Mautstation am Mauspfad, der ältesten Handelsroute durch das Rheinland (siehe oben die Reise des roten Punktes).

An dieser Stelle gilt es noch, Wikipedianern aus dem weiten Umland zu danken, die mir riesig geholfen und ebenso unentgeltlich ihr Wissen und ihre Arbeitskraft für Langenfeld aufgewendet haben. Jetzt hoffe ich, dass die Langenfelder im Internet die Geschichte ihrer Stadt neu entdecken. Das Buch "Langenfeld im Focus von Ritter-Pitter" im Übrigen, das es so nicht gibt, habe ich zu meiner Freude und als Erinnerung an diese Arbeit fertigen lassen. Es zeigt natürlich eine persönliche Sicht der Stadtgeschichte, mit der Zusammenstellung der Artikel sogar ein bisschen Lebensgeschichte auf.

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