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Die nebenstehend abgebildete Kirche befindet
sich auf der anderen Rheinseite in dem heute zu Köln zählenden Dorf
Rheinkassel. Als besonderes Detail fällt an der ursprünglich
karolingischen Saalkirche, übrigens der dreizehnten romanischen Kirche
in den "Mauern Kölns", am im zwölften Jahrhundert errichteten Turm, ein
steinerner Totenkopf ins Auge. Zum Totenkopf selbst ist übrigens mit unten stehendem Link eine kleine Ausarbeitung angefügt. Ein solcher Kopf ist nicht nur mehr als
ungewöhnlich, er könnte zudem einen Hinweis auf den Nibelungenzug bieten.
Es ist zwar noch nicht herrschende Auffassung, die Nibelungen seien einst
bei Rheindorf bzw. Rheinkassel über den Rhein gezogen, es mehren sich
aber deren Befürworter: So geht inzwischen unter anderem nicht mehr nur Heinz Ritter-Schaumburg davon aus,
die Nibelungen hätten den Rhein gequert, wo einst die Duna (Dhünn) in den Rhein
floss. Ebenso vertritt Harry Böseke diese These mit stichhaltigen
Argumenten auf seiner Homepage, auf die noch mittels Links verwiesen
wird. Auch soll Pippin, der Vater Karls des Großen auf dem Weg nach Kaiserswerth regelmäßig die Fähre zwischen Merkenich und Rheindorf
benutzt haben, so der Aushang in St. Aldegundis in Rheindorf, vielleicht
um nach dem Rheingold Ausschau zu halten?
Damit wäre es nicht abwegig, von einem zeitlich befristeten
Aufenthalt des Schatzes in Langenfeld auszugehen. Denn es ist weiter durchaus denkbar, dass der am Zusammenfluss von Rhein
und Dhünn versenkte Schatz wieder gehoben und überwiegend in die Burg
des hiesigen Adels verbracht wurde. Nur ein kleiner Teil könnte überdies zum Bau
der Kirche in Rheinkassel verwendet worden sein. Er stammte damit nicht aus den
Taschen eines toten Schiffers, der vor rund tausend Jahren in Rheinkassel
angeschwemmt worden sein soll. Auch wird der in seiner Kleidung
angeblich gefundene Zettel mit dem entsprechenden Auftrag eine Notlüge
gewesen sein. Ein solcher hätte ohnehin einzig
vom Dorfpfarrer entziffert werden können, schließlich war das Mittelalter
für breiteste Alphabetisierungskampagnen eher weniger bekannt.
Mit dieser Lösung läge ein weiterer kleiner Puzzlestein vor, der auf die Verbringung eines
gehobenen Nibelungenschatzes verweisen würde. Daneben, dies berichtet
eine Sage, soll das beschauliche Köln einst binnen zwei Tagen eine
derart gewaltige Menge an Gold und Juwelen zusammen gebracht haben, dass
davon die Gebeine
der Heiligen Drei Könige erworben werden konnten. Zudem blicken noch
heute 48 gekrönte
Häupter aus den Fenstern der mittelalterlichen Kathedrale auf den
Dreikönigsschrein hinab, ohne dass man um deren Bedeutung wüsste. Gründe
genug, einen endgültigen Verbleib des Goldes im Kölner Dom und damit den
Triumph der zweiten Macht im Mittelalter über den Adel anzunehmen.
Selbstverständlich wird damit nicht verkannt, dass weltliche und
kirchliche Macht häufig, wenn nicht in einer Hand, so doch in einer
Familie lagen.Bedeutung des Totenkopfs an
der
Thotenmannskirch
Bedeutung und Wert der Sage um den
Weissenstein
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